Vorgestellt – der Australian Shepherd

Der Australian Shepherd zählt nicht nur wegen seines schönen Aussehens zu einer der Hunderassen, die immer beliebter wird. Australian Shepherds sind Hüte- und Treibhunde. Sie sind intelligent und benötigen viel Auslauf, um ausgeglichen zu sein. Bekannt sind sie für ihre aufgeweckte Art und ihr unbändiges Temperament. Des Weiteren haben sie viel Ausdauer und einen starken Beschützertrieb.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Der Australian Shepherd benötigt als sehr aktive Rasse ausreichend Beschäftigung und Auslastung.
  • Er hat einen ausgeprägten Hüte- und Schutztrieb.
  • Eine gute Erziehung ist wichtig, weil es sonst zu einem Problemverhalten kommen kann.
  • Die Rasse ist sehr intelligent und lernt neue Kommandos schnell.

Die Herkunft des Australian Shepherd

Die meisten denken aufgrund des Namens, dass die Rasse aus Australien stammt. Allerdings ist das nicht der Fall, sie sind aus Nordamerika.
Zwar ist bis heute nicht ganz sicher, woher genau die Rasse ihren Namen hat. Manche Theorien besagen, dass die Hunderasse durch baskische Schäfer von Australien nach Amerika gekommen ist. Diese sollen wohl ihre Hütehunde nach Nordamerika mitgebracht haben, wo sie den Namen „Australian Sheep“ bekommen haben.
Nach und nach hat sich der Australian Shepherd immer weiterverbreitet, was wohl an den ausgeprägten Hüte- und Treibfähigkeiten liegt.
Übrigens wird die Rasse auch liebevoll „Aussie“ genannt.

Sein Charakter und Wesen

Wer sich einen Aussie zulegt, muss sich im vorne herein bewusst machen, dass diese Rasse es braucht, ausreichend gefordert und ausgelastet zu werden. Zudem besitzen sie einen starken Schutz- und Wachtrieb und eignen sich bestens für Herden.
Sie machen ohne Probleme kilometerlange Spaziergänge und Radtouren mit und sind selbst danach noch fit. Aufgrund der hohen Energie ist es ein Muss, dass diese ausgelassen wird.
Auch wenn der Australian Shepherd ziemlich aufgedreht ist, eignet er sich als kinderfreundlicher Familienhund. Er zählt nicht als aggressiver Hund, sondern ist, wenn er ständig ausgeglichen ist, eine treue Seele und ziemlich verspielt.
Gleichzeitig ist er ein perfekter Wachhund. Gegenüber Menschen ist er interessiert und sehr sozial. Die Rasse liebt Abwechslung und neue Abenteuer. Bei Fremden kann es jedoch eine Weile dauern, bis er sich ihnen annähert. Wenn er Vertrauen aufgebaut hat, zeigt er sich schnell, lebensfroh und offen.
Der Australian Shepherd ist ständig an der Seite seines Besitzers. Zu seinem Charakter gehört, dass er treu und gehorsam ist.
Bei richtiger Erziehung ist diese Hunderasse ideal für Personen und Familien, die die Möglichkeit haben, den Hund täglich über mehrere Stunden auszulasten.
Keineswegs sind Aussies geeignete Anfängerhunde. Sie erfordern eine gewisse Konsequenz. Dank ihrer Intelligenz lernen sie jedoch sehr schnell. Aufgrund ihrer hohen Motivation zu lernen, können sie neue Tricks und Kommandos zügig umsetzen und eignen sich für viele Hundesportarten wie beispielsweise Agility.

Steckbrief des Aussies

  • Gewicht: Rüde: 25-32 kg, Hündin: 16-25 kg
  • Größe: Rüde: 51-58 cm, Hündin: 46-53 cm
  • FCI-Gruppe: 1: Hütehunde und Treibhunde
  • Sektion: 1: Schäferhunde
  • Herkunftsland: USA
  • Lebenserwartung: 13-15 Jahre
  • Farben: Merle, Rot merle, Blau merle, Schwarz, Rot,
  • Eignet sich als: Hüte-, Wach- und Arbeitshund
  • Charakter: aktiv, anhänglich, intelligent, gutmütig, fürsorglich
  • Struktur des Fells: wetterbeständig, mittellang
  • Pflege: wöchentlich bürsten, im Fellwechsel (Unterwolle) ist der Pflegeaufwand deutlich höher und die lose Unterwolle muss gründlich entfernt werden.
  • Gesundheit: anfällig für unterschiedliche Erbkrankheiten
  • Auslauf- und Auslastung: hoch
  • Als Familienhund geeignet: Ja
  • Sozial: Ja
  • Preis pro Welpe: 1300 – 2500,-EUR

Nachteile des Aussies

Aufgrund der leider häufig möglich auftretenden Erbkrankheiten ist es wichtig zu wissen, dass hohe Tierarztrechnungen nicht selten der Fall sein können. Auch wenn das nicht jeden Aussie betrifft, sollte man es sich die Kosten im Hinterkopf behalten. Es empfiehlt sich, die Rasse bei einem Züchter zu kaufen. Zwar ist auch das keine Garantie auf eine hundertprozentige Gesundheit, aber man weiß, dass die Elterntiere gesund ist und dementsprechend die Papiere haben.
Des Weiteren benötigt es für diese große Rasse einiges an Zeit. Wer schnell überfordert ist, sollte sich besser eine ruhige Hunderasse auswählen. Zudem benötigt es genügend Platz und natürlich genügend finanzieller Mittel.
Niemals vergessen werden darf, dass Aussies sehr gut ausgelastet werden müssen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass es zu Problemen kommt.

Fazit

Ein Australian Shepherd ist bekannt als eine sehr aktive Rasse. Dementsprechend benötigt er genug Beschäftigung und Auslastung. Aussies sind ideal als Hüte-, Wach- und Arbeitshunde. Sie eignen sich bestens als treuer Familienhund. Einer Bezugsperson bleibt er treu an der Seite.
Wer einen aktiven Lebensstil ist, hat mit dieser Rasse einen passenden Hund mit einer stolzen Lebenserwartung von bis zu 15 Jahren.

Literatur zum Australian Shepherd

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Weiterführend:

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