Kolloidales Silber für Hunde

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Kolloidales Silber ist keine neuzeitliche Erfindung. Schon in früheren Jahrhunderten wurden die ultrafeinen Silberpartikel als heilsame Unterstützung bei verschiedenen Erkrankungen verwendet. Seit dem 20. Jahrhundert erlebt das Kolloidale Silber eine Renaissance. Vor allem bei Haustieren wird es immer beliebter. Das alternative Heilmittel ist als Silberwasser, als Creme oder in Form von Augentropfen im Handel erhältlich.

Das Wichtigste in Kürze

  • die Verwendung von Kolloidalem Silber eignet sich als begleitende Maßnahme bei einer Reihe von
  • entzündlichen Prozessen
  • die Dosierung richtet sich sowohl nach Art und Schwere der Symptomatik, als auch nach dem
  • Gewicht des Hundes
  • die Wirksamkeit von kolloidalem Silber ist wissenschaftlich nicht bewiesen, es wird demzufolge als alternative Medizin „verkauft“.

Im Einsatz

Kolloidales Silber hat sich in den letzten Jahren als alternative Heilmethode etabliert. Es soll gegen verschiedene äußere und innere Entzündungen helfen, insbesondere bei Hauterkrankungen und offenen Wunden sprechen Hundebesitzer von erfolgreichen Behandlungen. Auch die Ohrenreinigung der Hunde mit Schlappohren soll mit dem Silber gut gelingen. Darüber hinaus wird es zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt und sogar bei Rheuma und Blasenentzündungen. Bei Hunden ist das kolloidale Silber häufiger in der äußeren Anwendung in Gebrauch als es für die Linderung innerer Erkrankungen verwendet wird.

Gebrauch und Konzentration

Kolloidales Silber wird in einer bestimmten Konzentration, in der Einheit ppm (parts per million), angeboten. Die Bezeichnung gibt an, zu welchem millionsten Teil das Silber in der Flüssigkeit vorhanden ist. Je höher der ppm-Wert, desto mehr Silberanteile sind in dem Produkt enthalten. Kolloidales Silber gibt es üblicherweise ab 5 ppm im Handel, die höchste Konzentration liegt bei 500 ppm. Für Hunde sollte die Konzentration mit einem Tierarzt oder einem Heilpraktiker abgesprochen werden. Im Allgemeinen liegt die Angabe bei Hunde zwischen 5ppm und 25 ppm.
In der Regel werden dem Hund Flüssigkeiten mit Kolloidalem Silber 3 Mal täglich verabreicht, als Creme darf sie bis zu 5 Mal täglich verwendet werden und die Augentropfen werden in der Regel 2 Mal täglich gegeben. Grundsätzlich ist das kolloidale Silber nicht für den dauerhaften Einsatz geeignet, da es zu Veränderungen im Organismus kommen könnte. Bewiesen ist weder eine Veränderung noch ihr Fehlen.

Kritische Gedanken

Wie alle Mittel, die im Wasser einen bestimmten Stoff zugesetzt bekommen, ist auch das kolloidale Silber nicht frei von Nebenwirkungen. Da es sich bei diesem Wirkstoff um eine spezielle Verwendungsform von Silber handelt und Hunde sich nicht in der menschlichen Sprache artikulieren können, ist Vorsicht geboten, im Sinne des Hundes. Die Wirkungsweise des Silbers entfaltet sich mehr oder weniger im Dunkeln. Die antibakterielle Wirkung wurde beispielsweise lediglich im Labor erforscht. Über eine Langzeitwirkung gibt es keinerlei gesicherte Erkenntnisse. Kolloidales Silber ist eine alternative Heilmethode und die Erfolge, aber auch die Misserfolge sind Erfahrungswerte. Ratsam ist es, sich mit einem Tierarzt hinsichtlich der Anwendung abzusprechen.

Wer heilt, hat recht!

Eine Rachenverletzung bei einem Hund wurde erfolgreich mit kolloidalem Silber behandelt. Der Pudel mit dem Pilz auf der Nase hat ebenfalls positiv auf die Gabe des Silbers reagiert. Und sogar Fuchsräude ist nach kurzer Zeit verschwunden. Im Anschluss an eine Zahnentfernung wirkte das kolloidale Silber Wunder und schließlich soll noch der Fall erwähnt werden, der davon erzählt, wie ein Hund in der Wüste ausgesetzt wurde. Halb verhungert, voller Tumore und mit Arthritis, ist er gefunden und von dem US-amerikanischen Journalisten Steve Barwick mithilfe von kolloidalem Silber gesund gepflegt worden. Ob sich diese Geschichte tatsächlich genau so zugetragen hat, weiß niemand, aber wenn auch nur ein Funken Wahrheit in ihr ist, scheint sich ein Versuch in jedem Fall zu lohnen.

Fazit

Kolloidales Silber ist ein alternativer Wirkstoff, der in der Homöopathie und in der Schulmedizin bei bestimmten Erkrankungen des Hundes empfohlen wird. Seine Heilwirkung ist tausendfach beobachtet, jedoch wissenschaftlich nicht belegt. Insofern sollte immer ein Tierarzt zurate gezogen werden. Inwiefern das Silber bei inneren Erkrankungen wirklich hilft, ist nur durch Beobachtung der Hundebesitzer belegt. Eine Creme oder ein Spray aus kolloidalem Silber setzt allerdings bei äußeren Wunden und Entzündungen sichtbare Zeichen. Das ist auch der Grund, warum immer mehr Tierärzte den natürlichen Wirkstoff in der Therapie verwenden.

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